Leibniz-Forschungsverbund
Nanosicherheit

Nano-Hologramm
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Hintergrund

Die Nanotechnologie gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Sie nutzt Effekte und Methoden, die es erlauben, Materialien, Objekte und Strukturen im allerkleinsten Größenbereich — zwischen 1 und 100 Nanometer — zu erzeugen, zu verändern und zu analysieren. Die neuen Anwendungsmöglichkeiten dieser Effekte sind immens. Sie reichen von verbesserter Energiespeicherung, vom innovativen Schutz von Oberflächen über neue Eigenschaften für elektronische und optische Medien bis zu innovativen medizinischen Verfahren zur Diagnose und Therapie.

Nanotechnologie entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit und ist längst Teil des täglichen Arbeits‐, Markt‐ und Umweltgeschehens geworden. Fragen der Nanosicherheit sind daher gesellschaftlich äußerst relevant. Denn eine generelle Aussage, ob Nanotechnologien oder Nanomaterialien Auswirkungen auf Mensch und Natur haben, ist derzeit noch nicht möglich. Umso dringlicher sind Aktivitäten zur Nanosicherheit, da die hierfür notwendigen Forschungsarbeiten und mehr noch der legislative Apparat mit den rapiden Marktprozessen Schritt halten müssen.

In der Leibniz‐Gemeinschaft sind die Nanotechnologie und angrenzende Gebiete auf hervorragende Weise vertreten. Dabei wird insbesondere der Brückenschlag von den Grundlagen bis zur industriellen Verwertung strategisch und erfolgreich betrieben. Gleichzeitig verfügt die Leibniz‐Gemeinschaft über herausragende Institute auf den Gebieten der Umweltmedizin, Arbeitsforschung, Biowissenschaften und Datenmanagement, die ihre Arbeiten auf das Thema Nanosicherheit ausrichten. Schließlich können innerhalb der Leibniz‐Gemeinschaft auch die Perzeption und die öffentliche Wahrnehmung des Themas Nano auf hohem wissenschaftlichem Niveau untersucht werden.