Leibniz-Forschungsverbund
Nanosicherheit

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Promotionsprojekt

Identifikation von Zellreaktionen mit Relevanz für die Bewertung der Sicherheit moderner Nanomaterialien

Leibniz-Promotionsprojekt, 03/2013- laufend

Moderne Nanomaterialien sind in der Lage, auf besondere Weise mit Körperzellen zu interagieren und neben erwünschten Zellreaktionen möglicherweise schädliche Effekte auszulösen. Die Nanotoxikologie befasst sich mit der Erarbeitung und Bereitstellung von Untersuchungssystemen zur Identifikation und Abschätzung der Risiken dieser Materialien für den Menschen. Im vorliegenden Leibniz-Promotionsprojekt sollen aufbauend auf den komplementären Expertisen der Antragsteller mechanistische Grundlagen zur Etablierung solcher Versuchssysteme erarbeitet werden. Hierbei werden am INM gewonnene Daten zur Aufnahme von Nanopartikeln in die Zelle mit biochemischen und pathologisch relevanten Endpunkten, die am IUF untersucht werden, korreliert. Als Modellpartikel dienen kolloidale Silika-Nanopartikel, die am INM hergestellt werden. Das am IUF etablierte und validierte in vitro Versuchssystem epithelialer Zellen wird den Untersuchungen in beiden Instituten zugrunde gelegt. Das Projekt ist als integraler Bestandteil des Forschungsverbundes Nanosicherheit der Leibniz-Gemeinschaft mit Forschungsarbeiten in beiden Instituten angelegt.

Die Arbeiten lassen sich unter folgenden Zielen zusammenfassen:

  1. Validierung des bestehenden Zellkulturmodells für kolloidale Silikapartikel (IUF)
  2. Biochemische Untersuchung initialer Prozesse der Partikel-Zell Interaktion (IUF)
  3. Mikroskopische Analyse zur Aufnahme der Partikel in die Zelle und ihrer subzellulären Lokalisation (INM)
  4. Korrelation von Signalereignissen und subzellulärer Lokalisation (INM)

IUF AG Umweltinduzierte Haut- und Lungenalterung, PD Dr. Klaus Unfried
INM Nano Zell Interaktionen, Dr. Annette Kraegeloh