Leibniz-Forschungsverbund
Nanosicherheit

Start » Projekte

Studie zum Verständnis von komplexen Informationen am Beispiel von Nanopartikeln

19. Dezember 2018

HeatmapLaserdrucker_klein
Im Dezember 2018 fand eine mehrtägige Studie mit Experten des INM zum Thema Nanopartikel statt. Die Studie wird vom Institut für Wissensmedien in Tübingen, einem Partner des Leibniz-Forschungsverbundes Nanosicherheit, durchgeführt. Ziel der Studie ist es, zu vergleichen, wie Experten und Laien komplexe und widersprüchliche Informationen erfassen und bewerten. Hierzu wurden Fragebögen mit Bestimmung der Blickrichtung und –länge der Probanden auf einen Text (Eye-Tracking) kombiniert. Die Ergebnisse, welche voraussichtlich im Sommer 2019 vorliegen, sollen Forschern helfen ihre Arbeitsergebnisse verständlicher zu kommunizieren und Missverständnisse in der Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen zu verhindern.

Morpheus – Eine Testplattform für die Sicherheit von Nanomaterialien

November 2015

Sphere of liver cells

3D-Sphäre aus Leberzellen. Gelb zu erkennen sind die Kerne der einzelnen Zellen, in Cyan ist das Aktin-Zytoskelett dargestellt.

Im ZIM Projekt MORPHEUS (Morphologic Phenotyping for Establishment of Unique Safety Profiles) soll eine multiparametrische Testplattform zur frühzeitigen Gefährdungsanalyse von Nanopartikeln entwickelt werden. Diese Testplattform, basierend auf 3D-Lebermikrogewebe, kombiniert die Testung klassischer und funktioneller Toxizitätsmarker (z. B. Cytochrom P450 und Gallensäureprofil) nach Partikelbelastung mit morphologischen Markern, welche mittels hochauflösender STED-Mikroskopie ermittelt werden. Schwerpunkt ist zudem, den Einfluss von Nanopartikeln auf die Pharmakologie von Medikamenten genauer zu untersuchen. Das Projekt läuft im Rahmen des ZIM-Kooperationsnetzwerkes Nanopharm und wird von der Pharmacelsus GmbH und dem Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken gemeinsam für 3 Jahre bearbeitet.